Der 1. Projekttag der 7. Klassen
Wir haben die 7. Klassen während der Projekttage besucht und verschiedene Eindrücke gesammelt, die wir nun vorstellen möchten.
Zu Beginn des Tages haben die 7. Klassen einen Fragebogen über das Leben daheim und in der Schule ausgefüllt.
In der Klasse 7a, die eine sehr kleine aber selbständige Klasse ist, lief die Besprechung der Fragebögen ruhig und konzentriert ab.
Die Schüler lasen sich gegenseitig die verschiedenen Fragen vor und ließen sie vom Rest der Klasse beantworten.
Die Lehrerin Frau Stock musste nur selten einschreiten und an die Gesprächsregeln erinnern. Ein wichtiger Aspekt in dieser Klasse war das Thema Pünktlichkeit, da die Schüler selber schon schlechte Erfahrungen mit unpünktlichen Menschen gemacht haben.
Der Wirtschaftszweig, Klasse 7b, versammelte sich in einem Stuhlkreis und besprach den Fragebogen.
Ein wichtiges Thema das aufkam war wie, ob und wie lange man ohne Schule leben könnte.
Die Lehrerin Frau von Both führte das Gespräch, in dem die Schüler gute Vorschläge einbrachten, außerdem ehrlich antworteten. In diesem Gespräch kamen verschiedene Ergebnisse zu Tage. Die Schüler waren sich schnell einig, dass sie nur noch vor dem PC und dem Fernseher sitzen würden und dies sehr schnell langweilig wird. Nur bei der Frage wie lang man dieses Leben aushält schieden sich die Meinungen. Während einige nur wenige Wochen in Betracht zogen, konnten sich andere ein bis zwei Jahre vorstellen.
Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 7c füllten gemeinsam, mit Frau Dopfer und Frau Hofmann, 45 Minuten lang, konzentriert und interessiert den Fragebogen aus. Danach besprach die Klasse einzelne Fragen, die die Schüler im Kopf behalten haben. Zwei wichtige Fragen lauteten beispielsweise: „Welchen Beruf willst du später ausüben?“ oder „Wie verhält man sich bei Problemen mit seinen Mitmenschen?“. Antworten waren unter anderem, dass die Berufsfrage sehr wichtig ist und sich viele Schüler schon Gedanken darüber machen. Außerdem haben die Schüler erkannt, dass ein vernünftiger Umgang auch mit Menschen, mit denen man nicht so gut klar kommt, wichtig ist.
Die kreative Kunst Klasse 7d baute eine große Tafel aus Schulbänken um dort wichtige Gesprächsregeln aufzustellen. Die Tafel sollte den Schülern verdeutlichen, dass es wichtig ist laut und deutlich zu sprechen, gut zuzuhören und andere ausreden zu lassen. Es herrschte eine konzentrierte und ruhige Atmosphäre, mit welcher sie schnell gute Beiträge lieferten. Diese hielten sie gemeinsam auf einem großen, farbigen Plakat fest.
Nach der vielen geistigen Arbeit mit den Fragebögen, durften sich die 7. Klassen eine Auszeit gönnen.
Doch auch beim gemeinsamen Frühstück wurde das Thema „Manieren zu Tisch“ nicht vernachlässigt. Gemeinsam haben sie regeln aufgestellt.
Ein Artikel von Domi Haßold und Laurenz Glück



