Cleanup-Aktionen von „4ocean“ weltweit – und bei uns an der Schule

Es ist eines der größten Umweltprobleme auf unserem Kontinent: Plastikmüll. Laut Schätzungen schwimmen derzeit rund 100 Millionen Tonnen Plastik in den Weltmeeren herum, was grob dem Gewicht von 100.000 Blauwalen entspricht. Jedes Jahr sterben unzählige Seevögel und Meerestiere an Abfällen im Meer.

 

Dieser massiven Umweltverschmutzung sagt die Bewegung „4ocean“ den Kampf an und unsere Schule macht mit!

 

Zwei engagierte Kolleginnen, Anita Sommer und Manuela Gutmann, haben sich gemeinsam mit der Klasse 8c intensiv in die Thematik eingearbeitet und wollen nicht nur auf die prekäre Lage aufmerksam machen, sondern gleichzeitig das herausragende Konzept von „4ocean“ vorstellen.

In Kleingruppen erarbeitete die Klasse Informationen zur in Australien entstandenen Bewegung, um es anschließend allen Mitschülern vorzustellen. Dass beispielsweise neueste Techniken benutzt werden, um die Meere von Plastikmüll zu befreien und zudem weiteren Müll zu verhindern, oder Schiffskapitäne mitsamt ihrer Crew 24 Stunden 7 Tage die Woche auf See aktiv sind, zeigen das enorme Engagement und den Willen, der hinter der Organisation steckt.

Auch unsere Schüler legen ein bemerkenswertes Pflichtbewusstsein an den Tag und unterstützen die Bewegung. Ein eigener Umweltstand wurde in einzelnen Pausen sowie am schulinternen Adventstee aufgebaut, an dem Tipps zur Müllvermeidung gegeben sowie Trinkflaschen oder Armbänder verkauft wurden. Diese bestehen aus durchsichtigen Glaskugeln und einem 4ocean-Anhänger aus Edelstahl. Das Band selbst wurde aus recyceltem Plastik hergestellt und ist in verschiedenen Farben erhältlich. Jede Farbe symbolisiert eine Tierart, die durch die Spenden unterstützt werden. Mit dem Kauf eines Armbands wird garantiert, dass 500 Gramm Plastik aus den Ozeanen entfernt werden.

 

Nicht unerwähnt darf an dieser Stelle bleiben, dass das Thema Umwelt in unserer Schulfamilie grundsätzlich eine Rolle spielt und mit dieser Aktion fortlaufend die Unterstützung dieses Projektes erhalten bleiben soll. Dies beweist unter anderem auch unsere Umwelt-AG von Sebastian Landmann, die sich im gesamten Schuljahr mit der Thematik auseinandersetzt und beispielsweise auf die Spuren in Supermärkten nach alltäglichen Plastikquellen geht. Umgang mit Müll sowie verschiedene Arten der Plastikeinsparung gelten unter anderem als inhaltliche Schwerpunkte.